Quartier für Digitale Kultur

May 29, 2009

Vom Netz in den Ausstellungsraum: Gamer über Videospiele und Gewalt

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In den Tagen nach dem Amoklauf in Winnenden im März 2009, als auch in der österreichischen Medienlandschaft Shooter-Games wie Counter-Strike erneut als „Killerspiele“ in Kritik gerieten, gründeten die Twitter-UserInnen Jana Herwig und Harald Eckmüller eine Flickr-Gruppe mit dem Titel „Games don’t kill. Guns do“. Die ersten beiden Collagen kamen von Herwig und Eckmüller, binnen kürzester Zeit posteten jedoch weitere GamerInnen ihre Testimonials in die Gruppe. Inzwischen zählt die Flickr-Gruppe 75 Fotos und knapp 100 Mitglieder. Die TeilnehmerInnen nahmen zu den unterschiedlichsten Spielen Stellung – von Ego-Shootern über Pac-Man bis hin zu World of Warcraft oder Super Mario.

Skill3D zeigt eine Auswahl dieser Testimonials im Rahmen der „Games Don’t Kill“ Ausstellung im Wiener Museumsquartier. Die Eröffnung findet am 15. Juni 2009 im Raum D / quartier21 des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) statt. Nach einem Kick-Off durch ein Impulsreferat wird das Publikum die Möglichkeit haben, in einer open space discussion mit GamerInnen und Gaming-ExpertInnen über das Thema und die Bilder zu diskutieren.

Ab 18. Juni ist die Ausstellung „Games Don’t Kill“ bei Transforming Freedom (ebenfalls im QDK) zu besichtigen sein. Die Ausstellung wandert am 26. Juni weiter zu den ESL Pro-Series Finals ins Wiener Gasometer.

Vernissage und open-space-discussion: 15.6. ab 19:00 // Raum D / quartier21
Ausstellung 18. bis 25.6.: Transforming Freedom

 

May 21, 2009

Nominiert: ‘net culture lab’ ist Anwärter auf den Constantinus Award

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Der Constantinus Award ist Österreichs großer Berater- und IT-Preis. Der Wettbewerb findet heuer bereits zum siebenten Mal statt. Mit dem Preis werden Beratungs- und IT-Unternehmen gewürdigt, die herausragende Ergebnisse vorweisen können. Das ‘net culture lab’ konnte erfolgreich seine Leistungen im Bereich Technologieconsulting bzw. Innovationsunterstützung darstellen und ist einer der beiden Nominierten in der Kategorie "Open Source". Die Verleihung findet am 16.6. im Schloss Grafenegg - im Rahmen der Constantinus Gala - statt. Wir werfen uns also in unseren Tuxedo, und warten freudig auf: "And the Winner is …"

May 19, 2009

Jay David Bolter: Zwischen Web 2.0 und Digitaler Avantgarde

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Am 19. Mai 2009 war Jay David Bolter, Autor mehrerer einflussreicher Bücher zur Theorie der Neuen Medien, zu Gast am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft: "Facebook, YouTube, ARGs und die Avantgarde als Lebenspraxis" lautet der Titel seines Vortrags, der in Zusammenarbeit mit der Initiative "net culture lab" angeboten wurde.

Der Vortrag ist im Web verfügbar: www.ustream.tv (Achtung Ton startet nach 2:30)

im QDK Mediashop: 
Turing’s Man: Western Culture in the Comput…
von Jay David Bolter
EUR 18,99

April 23, 2009

Digitalks/WienWeb2.0 ausgezeichnet

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Zum ersten Mal wurden am Montag Abend GründerInnen, Jungunternehmen, Ein-Personen-Unternehmen, Neue Selbstständige, Kleinbetriebe und Unternehmen mit Migrationshintergrund mit dem Mingo Award des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) prämiert.  In der Kategorie Fortbildung und Wissenstransfer bekam das QDK Mitglied Digitalks/Wienweb2.0 den Preis. Bei monatlichen Events und Workshops speziell für Frauen und Einpersonenunternehmen werden neue Medien in einfacher Sprache vermittelt. Vizebürgermeisterin, Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner gratulierte und überreichte die Preisgelder von je 5.000 Euro und zeigte sich beeindruckt von den eingereichten Projekten. Das QDK freut sich mit Meral Akin-Hecke über diese Anerkennung.

April 10, 2009

Wie blind ist die Systemtheorie Luhmanns?

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Gruppe Or-Om : Aufklärung über die Selbstblendung einer abgeklärten Aufklärung - Wie blind ist die Systemtheorie Luhmanns?

Im postmodernen Diskurs über das soziale und politische Selbstverständnis des Kunstsystems im Verhältnis zu den anderen Teilsystemen der Gesellschaft - wie etwa Politik und Wirtschaft - nimmt die von Luhmann und seinen Epigonen ausgehende Systemtheorie eine maßgeblichen Stelle ein. Diese wird allerdings ständig von kritischen Gegenpositionen wie der Universalpragmatik bei Habermas bekämpft. Im folgenden Aufsatz deckt die Gruppe Or-Om schwerwiegende erkenntnistheoretische Probleme des paradoxialen Differenzbegriffes und seiner Implikationen auf. Bereits diese erkenntnistheoretischen Mängel führen zu inhumanen Selbstblendungen der Systemtheorie, die letztlich auch die Auffassungen von den sozialen und künstlerischen Evolutionsmöglichkeiten des Menschen in den von ihm erzeugten Systemen in düsteren Kerkern festhalten. Es wird gezeigt, dass die inhumane Abgeklärtheit der Systemtheorie einer evolutiven Aufklärung bedarf, die allerdings auch über die Ansätze bei Apel, Habermas und in der Postmoderne hinausreichen muss.

April 6, 2009

Awarded: net.culture.space

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Am Ende seiner Projektlaufdauer konnte der net.culture.space noch einen Preis entgegennehmen: Der von Telekom Austria und Ars Electronica initiierte Raum für digitale Kultur, erhielt gestern Abend den deutschen PR Report Award 2009 in der Kategorie „Technology“. Die Jury, die insgesamt 377 Einreichungen zu bewerten hatte, würdigte vor allem das konsequente Agenda Setting für aktuelle und künftige Formen multimedialer Kommunikation. Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica: „net.culture.space zeigt, wie ein Wirtschaftsunternehmen mit einem außergewöhnlichen Ansatz in Kooperation mit Kulturschaffenden für beide Seiten hohen Nutzen schaffen kann. Wir haben die Zusammenarbeit mit Telekom Austria und Hochegger|Com als sehr positiv erlebt.“ Monatlich wechselnde Showcases zeigten erlebnisorientiert innovative und künstlerische Auseinandersetzungen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Diskussionsrunden und Spezialführungen ergänzten die interdisziplinäre Auseinandersetzung. Das QDK gratuliert seinem Mitglied, und hofft auf neue Pläne.

April 2, 2009

Gameentwickler starten im QDK durch

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(c) Nadja Igler, ORF.atMit "And Yet It Moves" wird ab 2. April ein Indie-Game über Steam und Greenhouse vertrieben, das vor drei Jahren als Studentenprojekt an der TU Wien seinen Anfang fand, dann durch das net culture lab unterstützt wurde und schließlich jetzt im QDK sein Büro/Werkstatt bezogen hat. Die vier Entwickler Christoph Binder, Jan Hackl, Bohatsch und Peter Vorlaufer, die alle nebenbei noch studieren, haben mittlerweile ein eigenes Spielelabel namens Broken Rules gegründet und werden demnächst auch eine GesmbH gründen. Die futurezone.ORF.at widmet Ihnen ein Feature in der Serie "Start-up-Geschichten".

March 20, 2009

Gencode meets Or-Omcode∞.1.0

Filed under: Uncategorized

Gruppe Or-Om
Museumsquartier/Quartier für Digitale Kultur/0>port, Quartier 21, Installation von 1.5.2009 bis 31.7.2009

Gencode meets Or-Omcode∞.1.0

Zum Darwin-Jahr

Die semantische Berührung von Gencode und Or-Omcode∞.1.0 macht sichtbar, in welcher Beziehung der genetische Bausatz zu jenen Kräften steht, die jenseits der molekularen und atomaren Struktur als unendliche und absolute Metakräfte die Partikularbiologie der lebenden Organismen bestimmen, prägen und konfigurieren.
http://portal.or-om.org/science/GencodemeetsOrOmcode10/tabid/6374/Default.aspx

February 24, 2009

27.2. Untitled Soap Opera - part one

Filed under: artist in residence

Marta Racz’s artworks usually considered as conceptual art based on narratives, texts and void, using the widest range of possible old-fashioned and brand new mediums. In the last few years she was creating artworks with mixing textual and visual dimensions. Working with books allowed her a textual approach to art but being a visual artist needs to step back from literature. She tries to see (and makes others to see as well) different stories in a book, other than the original and readable one. She tries to read between the lines on her visual ways. Her diploma piece was a book what she has created from 39 different books - pages by pages. After she has nailed a Balzac novel through all the letter ‘e’s. She has typed on cigarettes or stamped a lifetime on a wall. She has reordered all the words of a novel to see how is a story looks like when it becomes a dictionary. She has recreated stories, visualized texts. She has always wanted to stay close to literature but she has never been able to write any. So that’s why she recycles.

The television and the TV magazines are always her favorite sources of everyday stories and spoken language. She used to use these magazines as collections of short stories from the 21st century because no matter how big a drama is they only tell them us in a few sentences. And with no ending (not to be a spoiler) so we can end all the stories as we would like to. She made a machine - a sound installation called Soap Opera - and with the help of this creation anyone was able to create his/her own audible soap opera. Marta Racz was graduated at the Hungarian University of Fine Arts in 2004 and now she is a post graduate student there. She is also a board member of the Studio of Young Artists’ Association in Budapest.

 

Raum D / quartier21 … FR 27-02-2009, 19:00 

February 11, 2009

Stellungnahme des QDK zur Fördervergabe 2009 im Bereich Einrichtungen Digitaler Kultur

Filed under: knowledge

In einem Reflexionsprozess versucht das QDK seit November 2008 aus der Analyse der Förderpraxis im Rahmen von Netznetz heraus Schlüsse für jene Bereiche zu ziehen, die das QDK als Einrichtung der Wiener Digitalen Kultur betreffen. Als erstes Zwischenergebnis hat der Vorstand nun eine Stellungnahme (PDF) verfasst.

DEMNÄCHST IM QDK


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