Auch dieses Jahr findet zur Langen Nacht der Museen ein Spezialprogramm im QDK statt. Im Raum D / quartier 21 laden die Initiativen des QDK zur Soiree “80 Jahre Fernsehen”.
Physik des Fernsehens: Franz Ablinger’s Edutainmentshow “Monochrom kennt sich ziemlich aus” erklärt wie die Bilder laufen lernten. Ein Nachbau eines mechanischen Fernsehempfängers mit Nipkowscheibe bringt uns zurück in’s Jahr 1928.
Philosophie des Fernsehens: Andreas Leo Findeisens Lecture “The Europeans will not be televised” bringt die mediale Tragödie ohne Konsequenzen - Europa - in Diskussion.
Aufzeichnung des Fernsehens: Videothekar Thomas Thurner präsentiert Videos, die lange vor der Magnetaufzeichnung entstanden sind. Damals noch auf Schallplatte als Träger und mit mechanischem Fernsehen als Bildgeber: “The Man With The Flower in His Mouth” aus dem Jahr 1930.
Fernsehzimmer: Fernsehen war und ist oft ein Ereignis in Gesellschaft, ob im Hinterzimmer der 50er Jahre, beim Public Viewing von Fussball oder bloß dem TV-Set über der Bar im Dinner. Helene Schröers Mediabar versorgt mit guten Getränken die bilderkonsumierende Soiree.
Intervision: QDK-Aussenattaché Stefan Lutschinger weilt in St. Petersburg. In einer Koporoduktion von QDK und NCCA/Cyland lesen er und Christine Schörkhuber aus Nikolai Fedorov: “Das Museum, sein Sinn und seine Bestimmung”. Live aus St. Petersburg, paketvermitteltes Fernsehen.
3d Fernsehen: Anaglyphe Projektion der Tanzperformance “3xperimenta” der südaustralischen Compagnie “Company Of”. Bei Schönwetter im Hof 8.