Quartier für Digitale Kultur

April 23, 2009

Digitalks/WienWeb2.0 ausgezeichnet

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Zum ersten Mal wurden am Montag Abend GründerInnen, Jungunternehmen, Ein-Personen-Unternehmen, Neue Selbstständige, Kleinbetriebe und Unternehmen mit Migrationshintergrund mit dem Mingo Award des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) prämiert.  In der Kategorie Fortbildung und Wissenstransfer bekam das QDK Mitglied Digitalks/Wienweb2.0 den Preis. Bei monatlichen Events und Workshops speziell für Frauen und Einpersonenunternehmen werden neue Medien in einfacher Sprache vermittelt. Vizebürgermeisterin, Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner gratulierte und überreichte die Preisgelder von je 5.000 Euro und zeigte sich beeindruckt von den eingereichten Projekten. Das QDK freut sich mit Meral Akin-Hecke über diese Anerkennung.

April 10, 2009

Wie blind ist die Systemtheorie Luhmanns?

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Gruppe Or-Om : Aufklärung über die Selbstblendung einer abgeklärten Aufklärung - Wie blind ist die Systemtheorie Luhmanns?

Im postmodernen Diskurs über das soziale und politische Selbstverständnis des Kunstsystems im Verhältnis zu den anderen Teilsystemen der Gesellschaft - wie etwa Politik und Wirtschaft - nimmt die von Luhmann und seinen Epigonen ausgehende Systemtheorie eine maßgeblichen Stelle ein. Diese wird allerdings ständig von kritischen Gegenpositionen wie der Universalpragmatik bei Habermas bekämpft. Im folgenden Aufsatz deckt die Gruppe Or-Om schwerwiegende erkenntnistheoretische Probleme des paradoxialen Differenzbegriffes und seiner Implikationen auf. Bereits diese erkenntnistheoretischen Mängel führen zu inhumanen Selbstblendungen der Systemtheorie, die letztlich auch die Auffassungen von den sozialen und künstlerischen Evolutionsmöglichkeiten des Menschen in den von ihm erzeugten Systemen in düsteren Kerkern festhalten. Es wird gezeigt, dass die inhumane Abgeklärtheit der Systemtheorie einer evolutiven Aufklärung bedarf, die allerdings auch über die Ansätze bei Apel, Habermas und in der Postmoderne hinausreichen muss.

April 6, 2009

Awarded: net.culture.space

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Am Ende seiner Projektlaufdauer konnte der net.culture.space noch einen Preis entgegennehmen: Der von Telekom Austria und Ars Electronica initiierte Raum für digitale Kultur, erhielt gestern Abend den deutschen PR Report Award 2009 in der Kategorie „Technology“. Die Jury, die insgesamt 377 Einreichungen zu bewerten hatte, würdigte vor allem das konsequente Agenda Setting für aktuelle und künftige Formen multimedialer Kommunikation. Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica: „net.culture.space zeigt, wie ein Wirtschaftsunternehmen mit einem außergewöhnlichen Ansatz in Kooperation mit Kulturschaffenden für beide Seiten hohen Nutzen schaffen kann. Wir haben die Zusammenarbeit mit Telekom Austria und Hochegger|Com als sehr positiv erlebt.“ Monatlich wechselnde Showcases zeigten erlebnisorientiert innovative und künstlerische Auseinandersetzungen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Diskussionsrunden und Spezialführungen ergänzten die interdisziplinäre Auseinandersetzung. Das QDK gratuliert seinem Mitglied, und hofft auf neue Pläne.

April 2, 2009

Gameentwickler starten im QDK durch

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(c) Nadja Igler, ORF.atMit "And Yet It Moves" wird ab 2. April ein Indie-Game über Steam und Greenhouse vertrieben, das vor drei Jahren als Studentenprojekt an der TU Wien seinen Anfang fand, dann durch das net culture lab unterstützt wurde und schließlich jetzt im QDK sein Büro/Werkstatt bezogen hat. Die vier Entwickler Christoph Binder, Jan Hackl, Bohatsch und Peter Vorlaufer, die alle nebenbei noch studieren, haben mittlerweile ein eigenes Spielelabel namens Broken Rules gegründet und werden demnächst auch eine GesmbH gründen. Die futurezone.ORF.at widmet Ihnen ein Feature in der Serie "Start-up-Geschichten".

DEMNÄCHST IM QDK


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