October 2, 2009

Group Or-Om
is pleased to present
"BiennaMetaWorlds© and The Deductive Generator©" Exhibition The art works collected at www.flickr.com/groups/biennametaworlds present our critical approach to meta-strategies and -tactics of certain modern types of exhibitions using the 53rd International Art Exhibition at Venice as an example. We create BiennaMetaWorlds© integrating citations of the art works of the exhibition as sub-elements and parts of new pluralities and infinite variations within the universal semantics of our Deductive Generator© - at portal.or-om.org/art/EndofPostmodernism/tabid/6080/Defaul… a method to relativize the obvious trends to arbitrariness. Group Or-Om does not claim any copyright for its art works. The works may be used without any payment being required. Opening October 12, 2009 2-5 pm
Location: www.flickr.com/groups/biennametaworlds Diashow: http://www.flickr.com/groups/biennametaworlds/pool/show/ Opening hours: Wednesday to Saturday from 12 to 6 PM or by appointment. For more information: or-om@chello.at Group Or-Om: http://or-om.blogspot.com or http://portal.or-om.org
September 11, 2009
Cultural Jamming Strategies in the Risky Spaces of Modernity
Der urbane Raum ist heiß umkämpft, Zeichenträger werden vereinnahmt, neue Strukturen geschaffen. Die Netzkultur tritt an die Stelle der klassischen Gegenkultur und verlagert ihre Aufmerksamkeit auf das sich rasch verändernde Lebensgebiet „Stadt“. Mit neuen Mitteln und auf neuen Wegen werden aktuell gebliebene Fragen aktualisiert, wird die zentrale Frage nach Machbarkeit und Lebbarkeit kultureller Widerständigkeit unter dem Druck des Marktes und einer konservativ ausgerichteten Kulturpolitik neu gestellt – und immer wieder neu zu stellen sein. Hier, an diesem prekären Zeitpunkt, hakt das diesjährige paraflows Symposion ein. Wir stellen Fragen, wir geben Antworten, wir nehmen unsere Verantwortung ernst.
Anschließend an das erfolgreiche Vorläufersymposion im Herbst 2008 steht das diesjährige unter dem Motto des Urban Hacking, versucht sich also an einer konstruktivkritischen Auseinandersetzung mit kulturellen Praktiken des (Auf-)Begehrens, der Resignifizierung und subversiven Indienstnahme. Der städtische Raum und die Kulturtechnik des ‚Hackens’ bieten dabei die Spannungspole für die Untersuchungen der historischen und aktuellen Strategien kulturell fundierter Widerständigkeit. Dem unscharf anmutenden Überbegriff des Urban Hacking und dem damit angesprochenen kreativen Umgang mit dem städtischen Lebensraum soll mittels einer Aufgliederung in drei thematische Panels beigekommen werden; die analysierten Beispiele werden dabei nicht nur den status quo des Existierenden reflektieren, sondern auch zu einer Diskussion über die noch offenen Optionen – also über die weiterführenden Möglichkeiten oder Begrenzungen dieses Diskurses – beitragen und einladen. Spezialistinnen und Spezialisten des jeweiligen Fachgebiets werden in den entsprechenden Panels referieren und auch die (positive/negative) Vernetzung der Begriffe und Ansätze evident werden lassen. Das dreitägige Symposionsprogramm, das von einem Film- und Theaterprogramm begleitet wird, entspricht den thematischen Schwerpunkten Urban, Hacking und Risiko.
Im ersten Panel - Urban werden die raumtheoretischen und mediengeographischen Bedingungen und Konditionen des Austragungsortes Stadt umrissen. Die Beiträgerinnen und Beiträger werden etwa auf die semiotisch begründete Verschiebung von Ort und Raum eingehen oder raumgebundene Fragen der Adaption und medienübergreifender Phänomene und Artefakte beleuchten. Die historische Entwicklung der Guerilla Art oder die Möglichkeiten von Kunst im öffentlichen Raum werden hier im Zentrum stehen. Der darauf folgende Tag wird ganz im Zeichen des vielschichtigen Begriffs Hacking stehen. Das zweite Panel wird folglich auch Herkunft, Strukturen und evolutionäre Stränge des Überbegriffs untersuchen. Ausgehend von Fragen der Technik und der Technologie wird auf weiterführende, auf dem Hacking fußende Begriffe und Theorien eingegangen, welche bereits wesentlich die Debatten um die Optionen auf kulturelle Widerständigkeit beeinflusst haben. Beispiele hierfür wären etwa Programme Code Poetry oder der Einsatz recodierender Strategien in den Bildenden Künsten. Der dritte und abschließende Tag wird um die Momente des Risikos und des „Sich-aufs-Spiel-setzen“ kreisen. Städtischer Raum und Modernediskurs bedingten und bedingen einander, führten auch zu künstlerisch inspirierten und philosophisch unterfütterten Vorgehensweisen, sich zu sperren, Grenzen zu überschreiten und Diskussionen über das angeblich zu Akzeptierende anzufachen. Den Bedingungen historischer und aktueller Taktiken des Transgressiven wird - unter Bezugnahme auf diese Aspekte - nachgegangen. Neben avantgardistischen Taktiken werden auch genderspezifische Fragen und die Optionen eines öffentlichkeitswirksam diskutierten Pornographiediskurses wesentliche Bestandteile des Angebots darstellen. Eine Abschlussdiskussion wird die Zwischenergebnisse der Tagung verdeutlichen und zusammenfassen, erneut dem Publikum die Möglichkeit zur Partizipation geben und ein weiteres Bindeglied zur Ausstellung und zum Workshop-Teil von paraflows fungieren.
- Termin: 11.09 - 13.09. 2009 jeweils 14-19 Uhr im Raum D, quartier21
- Programm: http://www.paraflows.at/index.php?id=122
- Livestream: http://www.ustream.com/channel/raumd
May 29, 2009
 In den Tagen nach dem Amoklauf in Winnenden im März 2009, als auch in der österreichischen Medienlandschaft Shooter-Games wie Counter-Strike erneut als „Killerspiele“ in Kritik gerieten, gründeten die Twitter-UserInnen Jana Herwig und Harald Eckmüller eine Flickr-Gruppe mit dem Titel „ Games don’t kill. Guns do“. Die ersten beiden Collagen kamen von Herwig und Eckmüller, binnen kürzester Zeit posteten jedoch weitere GamerInnen ihre Testimonials in die Gruppe. Inzwischen zählt die Flickr-Gruppe 75 Fotos und knapp 100 Mitglieder. Die TeilnehmerInnen nahmen zu den unterschiedlichsten Spielen Stellung – von Ego-Shootern über Pac-Man bis hin zu World of Warcraft oder Super Mario.
Skill3D zeigt eine Auswahl dieser Testimonials im Rahmen der „Games Don’t Kill“ Ausstellung im Wiener Museumsquartier. Die Eröffnung findet am 15. Juni 2009 im Raum D / quartier21 des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) statt. Nach einem Kick-Off durch ein Impulsreferat wird das Publikum die Möglichkeit haben, in einer open space discussion mit GamerInnen und Gaming-ExpertInnen über das Thema und die Bilder zu diskutieren.
Ab 18. Juni ist die Ausstellung „Games Don’t Kill“ bei Transforming Freedom (ebenfalls im QDK) zu besichtigen sein. Die Ausstellung wandert am 26. Juni weiter zu den ESL Pro-Series Finals ins Wiener Gasometer.
Vernissage und open-space-discussion: 15.6. ab 19:00 // Raum D / quartier21 Ausstellung 18. bis 25.6.: Transforming Freedom
July 4, 2008

Fr. 1.8.2008 to Fr. 31.10.2008, 10-22h
Gruppe Or-Om TIMEBRUSH – LAND ART ARCHITECTURE
Time is used as graphical brush or digital stick to create new styles of Land Art Architecture. The tool creates the intended movements by GPS receivers. The GPS logfiles in NMEA format are converted (with the converter www.wugsi.com/Tools/GPS2KML/GPS2KML.php ) into KML files with sublte differentiations. The results are integrated into Google Earth.http://portal.or-om.org/art/Timebrush/tabid/6311/Default.aspx http://www.flickr.com/groups/timebrush
June 30, 2008
05.-20.07.2008 Freiraum / quartier21 realtime generation - Ausstellung
Während des gesamten Festivals beantwortet die Ausstellung im MQ Freiraum dem breiten Publikum anschaulich die Frage „Was sind Demos?" und zeigt Kultur und Produktionen aller Phasen der Demoscene: Von „Oldschool" Plattformen wie C64, Amiga, Atari, Spectrum bis zu brandneuen PC und Xbox Demos mit ihren atemberaubenden Effekten und Soundtracks.
17.-20.07.2008 Raum D / quartier21 Special Guests: TPOLM^RGBA mit Installation „Echtzeit Tunnel“ Bereits in der digitalen Kunstszene der 80er Jahre wurde der Animationseffekt des „Tunnels“ beschrieben. Anhand dieses Grundbeispiels zeigen Christian `caesar´ Press (TPOLM, Deutschland) und Inigo `iq´ Quilez (RGBA, Spanien) die dahinter liegende Informatik und Philosophie von Echtzeitberechnungen. Der Zuschauer wird dabei interaktiv mit einbezogen.
04.07.2007 ab 17:30 Raum D, Freiraum / quartier21 und Hof8 Eröffnungs-Special
- Vortrag „Playstation 3 Demos“ von Michal `bonzaj´ Staniszewski (Polen), einer der bekanntesten Demoscener erzählt von Konsolen-Hacks.
- Eröffnung der Ausstellung um 19:00
- anschließend Open-Air Kino, frame[o]ut ab 21:30: „run demo run #1“
May 17, 2008
Do it yourself (DIY) – make your own thing: Was in England in den 50 Jahren begann, war in den 70ern ein Schlachtruf der Punkbewegung und bekam Ende der 80er mit dem Siegeszug des Desktop-Rechners eine neue Bedeutung. Auf einmal waren nicht mehr SpezialistInnen für jeden einzelnen Produktionsschritt notwendig, UserInnen hatten mit dem PC ein Werkzeug in der Hand, um ein Produkt von Anfang bis zum Ende selbst zu erstellen.
Heute hat die DIY–Bewegung das Web 2.0 Zeitalter erreicht und es vollzieht sich eine ähnliche Entwicklung in Mode, 3D–Design und auf Mikroprozessorebene. Teure und komplexe Arbeitsschritte sind nicht mehr erforderlich, leistbare Technologien – zugänglich über Open–Source–Software – ermöglichen einfaches Prototyping und schnelle Ergebnisse.
|
In diesem Sinne wird im Rahmen der Ausstellung rund zwei Wochen lang an verschiedensten Projekten und Prototypen gearbeitet. Angefangen mit der Programmierung eines Microcontrollers (Arduino), dem Basteln eines Home Media Servers oder eines interaktiven Whiteboards (WII Hack), einen 3D–Plotter (Rapid Prototyping) bis hin zum Stickwerkzeug von Radical Chic werden neue Formen der Zusammenarbeit und des Austausches entwickelt. Die gemeinsam erarbeiteten Projekte sind in der Ausstellung bis 24. Juni zu sehen.
|
|
WORKSHOPS, 28.5. bis 10.6 von 10h bis 20h AUSSTELLUNG, 28.5. bis 24.6. von 10h bis 20h im net.culture.space
May 13, 2008
Eine Audiointervention der subtilsten Art wird von der Kampagne zur Romantisierung des Alltags verfügbar gemacht. Im bereits seit 2006 verfügbaren Entwicklungspodcast werden von Mela M. die Weichen zu anhaltenden Verwirrungen gestellt. Neue, unveröffentliche melafestos sind vom 14.5 bis 23.5 2008 im RaumD des QDK zu hören, die nicht wie bisher aus dem Internet gezogen werden können. (Sprache: Englisch) www.melafesto.blogspot.com Vernissage: 13.5. um 19h im Raum D
April 28, 2008
Installation von 1.5.2007 bis 31.7.2008
“Scholars without Borders”/“Wissenschafter ohne Grenzen” präsentiert im Kunstsystem Auszüge aus dem Atlas zur Neugestaltung von Logik, Mathematik und Physik jenseits und in Gegensatz zu den Positionen der Eliten des etablierten Wissenschaftsbetriebes. Eine typische “new class of the new” im Sinne Richard Barbrooks.
Gruppe Or-Om bei 0>port, quartier21, täglich 10h-20h
December 21, 2007
12x8bit
8 Wiener Street-Artists gestalten in einem Raster von 12x8 Pixel jeweils einen Buchstaben von S-U-B-O-T-R-O-N auf der Wand neben dem Subotron Shop. Bis zur Vernissage am 21.12. wird jede Woche ein Buchstabe addiert. Avenue-art als work in progress.
Vernissage am Freitag 21. Dezember 2007, 18 bis 22 Uhr
extraextra ! the vienna-graffiti-research-lab boys are gonna laser-tag the MUMOK and our neighbours from 0>port and quintessenz are gonna brew some pc-glühwein.
FOTOS
S - 1337 U - Knochenmann B - Busk O - Made T - Geeq R - Kryot O - 401rush N - Smurf
November 9, 2007
Subotron präsentiert
Ausstellung Karl Kilian vs. Mirijam Mitspieler
pop.uniform. war.smacks V2
In der zweiten Entwicklungsversion seiner „pop.uniform.war.smacks“ überschreitet Karl Kilian die Grenze seiner kommerziell sehr erfolgreichen ersten Fassung und geht der Erforschung eines verschärften Affektmoments nach. Filmstills, Szenen und gesellschaftliche Strukturen werden in meist gottperspektivischen Ansichten in ein pseudo Spielszenario umgewandelt. Dass dabei die bevorzugten künstlerischen Diskurse wie Gesellschaft, Gender, Genmanipulation, das Ritual, der Mythos oder Knosterismus nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst. Karl Kilian hat für diese Ausstellung seine langjährige Schülerin Mirijam Mitspieler eingeladen, die sich anhand der Arbeiten Kilians kritisch mit dem Plagiatsthema und dem Kunstmarkt auseinandersetzt. „Mein Ziel ist es, von meiner Arbeit leben zu können und trotzdem immer billiger als Meister Kilian zu sein. Entweder er zerschellt daran, oder seine Arbeiten werden sehr bald sehr teuer. Mir ist beides recht, denn wie er mir selbst in einer schwachen Stunde eingestanden hat, bin ich das größere Genie von uns beiden. – Dart the Karl!“ (Mirijam Mitspieler)
|
|
DEMNÄCHST IM QDK
|
|