Quartier für Digitale Kultur

September 11, 2009

11.09 - 13.09.: paraflows 09 Symposium: URBAN HACKING

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Cultural Jamming Strategies in the Risky Spaces of Modernity

Der urbane Raum ist heiß umkämpft, Zeichenträger werden vereinnahmt, neue Strukturen geschaffen. Die Netzkultur tritt an die Stelle der klassischen Gegenkultur und verlagert ihre Aufmerksamkeit auf das sich rasch verändernde Lebensgebiet „Stadt“. Mit neuen Mitteln und auf neuen Wegen werden aktuell gebliebene Fragen aktualisiert, wird die zentrale Frage nach Machbarkeit und Lebbarkeit kultureller Widerständigkeit unter dem Druck des Marktes und einer konservativ ausgerichteten Kulturpolitik neu gestellt – und immer wieder neu zu stellen sein. Hier, an diesem prekären Zeitpunkt, hakt das diesjährige paraflows Symposion ein. Wir stellen Fragen, wir geben Antworten, wir nehmen unsere Verantwortung ernst.

Anschließend an das erfolgreiche Vorläufersymposion im Herbst 2008 steht das diesjährige unter dem Motto des Urban Hacking, versucht sich also an einer konstruktivkritischen Auseinandersetzung mit kulturellen Praktiken des (Auf-)Begehrens, der Resignifizierung und subversiven Indienstnahme. Der städtische Raum und die Kulturtechnik des ‚Hackens’ bieten dabei die Spannungspole für die Untersuchungen der historischen und aktuellen Strategien kulturell fundierter Widerständigkeit. Dem unscharf anmutenden Überbegriff des Urban Hacking und dem damit angesprochenen kreativen Umgang mit dem städtischen Lebensraum soll mittels einer Aufgliederung in drei thematische Panels beigekommen werden; die analysierten Beispiele werden dabei nicht nur den status quo des Existierenden reflektieren, sondern auch zu einer Diskussion über die noch offenen Optionen – also über die weiterführenden Möglichkeiten oder Begrenzungen dieses Diskurses – beitragen und einladen. Spezialistinnen und Spezialisten des jeweiligen Fachgebiets werden in den entsprechenden Panels referieren und auch die (positive/negative) Vernetzung der Begriffe und Ansätze evident werden lassen. Das dreitägige Symposionsprogramm, das von einem Film- und Theaterprogramm begleitet wird, entspricht den thematischen Schwerpunkten Urban, Hacking und Risiko.

Im ersten Panel - Urban werden die raumtheoretischen und mediengeographischen Bedingungen und Konditionen des Austragungsortes Stadt umrissen. Die Beiträgerinnen und Beiträger werden etwa auf die semiotisch begründete Verschiebung von Ort und Raum eingehen oder raumgebundene Fragen der Adaption und medienübergreifender Phänomene und Artefakte beleuchten. Die historische Entwicklung der Guerilla Art oder die Möglichkeiten von Kunst im öffentlichen Raum werden hier im Zentrum stehen. Der darauf folgende Tag wird ganz im Zeichen des vielschichtigen Begriffs Hacking stehen. Das zweite Panel wird folglich auch Herkunft, Strukturen und evolutionäre Stränge des Überbegriffs untersuchen. Ausgehend von Fragen der Technik und der Technologie wird auf weiterführende, auf dem Hacking fußende Begriffe und Theorien eingegangen, welche bereits wesentlich die Debatten um die Optionen auf kulturelle Widerständigkeit beeinflusst haben. Beispiele hierfür wären etwa Programme Code Poetry oder der Einsatz recodierender Strategien in den Bildenden Künsten. Der dritte und abschließende Tag wird um die Momente des Risikos und des „Sich-aufs-Spiel-setzen“ kreisen. Städtischer Raum und Modernediskurs bedingten und bedingen einander, führten auch zu künstlerisch inspirierten und philosophisch unterfütterten Vorgehensweisen, sich zu sperren, Grenzen zu überschreiten und Diskussionen über das angeblich zu Akzeptierende anzufachen. Den Bedingungen historischer und aktueller Taktiken des Transgressiven wird - unter Bezugnahme auf diese Aspekte - nachgegangen. Neben avantgardistischen Taktiken werden auch genderspezifische Fragen und die Optionen eines öffentlichkeitswirksam diskutierten Pornographiediskurses wesentliche Bestandteile des Angebots darstellen. Eine Abschlussdiskussion wird die Zwischenergebnisse der Tagung verdeutlichen und zusammenfassen, erneut dem Publikum die Möglichkeit zur Partizipation geben und ein weiteres Bindeglied zur Ausstellung und zum Workshop-Teil von paraflows fungieren.

  • Termin: 11.09 - 13.09. 2009 jeweils 14-19 Uhr im Raum D, quartier21
  • Programm: http://www.paraflows.at/index.php?id=122
  • Livestream: http://www.ustream.com/channel/raumd

 

May 19, 2009

Jay David Bolter: Zwischen Web 2.0 und Digitaler Avantgarde

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Am 19. Mai 2009 war Jay David Bolter, Autor mehrerer einflussreicher Bücher zur Theorie der Neuen Medien, zu Gast am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft: "Facebook, YouTube, ARGs und die Avantgarde als Lebenspraxis" lautet der Titel seines Vortrags, der in Zusammenarbeit mit der Initiative "net culture lab" angeboten wurde.

Der Vortrag ist im Web verfügbar: www.ustream.tv (Achtung Ton startet nach 2:30)

im QDK Mediashop: 
Turing’s Man: Western Culture in the Comput…
von Jay David Bolter
EUR 18,99

April 10, 2009

Wie blind ist die Systemtheorie Luhmanns?

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Gruppe Or-Om : Aufklärung über die Selbstblendung einer abgeklärten Aufklärung - Wie blind ist die Systemtheorie Luhmanns?

Im postmodernen Diskurs über das soziale und politische Selbstverständnis des Kunstsystems im Verhältnis zu den anderen Teilsystemen der Gesellschaft - wie etwa Politik und Wirtschaft - nimmt die von Luhmann und seinen Epigonen ausgehende Systemtheorie eine maßgeblichen Stelle ein. Diese wird allerdings ständig von kritischen Gegenpositionen wie der Universalpragmatik bei Habermas bekämpft. Im folgenden Aufsatz deckt die Gruppe Or-Om schwerwiegende erkenntnistheoretische Probleme des paradoxialen Differenzbegriffes und seiner Implikationen auf. Bereits diese erkenntnistheoretischen Mängel führen zu inhumanen Selbstblendungen der Systemtheorie, die letztlich auch die Auffassungen von den sozialen und künstlerischen Evolutionsmöglichkeiten des Menschen in den von ihm erzeugten Systemen in düsteren Kerkern festhalten. Es wird gezeigt, dass die inhumane Abgeklärtheit der Systemtheorie einer evolutiven Aufklärung bedarf, die allerdings auch über die Ansätze bei Apel, Habermas und in der Postmoderne hinausreichen muss.

February 9, 2009

Sa. 28.02.09 : SUBOTRON electric MEETING

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Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2009

WIR GEGEN SIE - GRUPPENPROZESSE IN ONLINEWELTEN>

Dipl. Psych. Christian Roth (spieleforschung.de, Hamburg)

Gruppenverhalten in Computerspielen aus sozialpsychologischer Sicht.
Was hat es mit Clans und Gruppenidentifikation in Spielen wie World of Warcraft und Counterstrike auf sich?
Wirken online die gleichen Gruppenphänomene wie in der realen Welt oder ermöglicht die Anonymität sogar noch drastischere Ausmaße? Von der Diskriminierung in Second Life bis hin zu rechtsradikalen Gruppen auf Mitgliederfang in Spielen. Welche positiven Gruppenprozesse gibt es? Bestimmte Onlinegruppen setzen sich für ihre Mitglieder und gute Zwecke ein. Ein Vortrag mit vielen Fallbeispielen.

 


January 23, 2009

27.01 - q/talk: Im Krankenhaus ist der Wurm drinnen

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Trotz Vorwarnung und Installation der entsprechenden Sicherheitsupdates sind 3000 Computer in Kärnten einem Virus zum Opfer gefallen. Einem Virus der seine Anweisungen aus dem Internet bekommt und auch seine Beute wieder zurück meldet.

Anfang 2009 wurden 3000 PC’s im Klagenfurter Landeskrankenhaus vom Virus "Conficker" befallen, und das kurz nach dem Befall der Kärntner Landesregierung. Dieser Wurm lädt Software mit neuen Funktionen von unbekannten Internetadressen herunter. Wer diese Hintertür programmiert hat und damit theoretisch Zugriff auf alle dort abrufbaren Gesundheitsdaten hatte ist bis dato ungeklärt.

Der rasante Befall der Rechner in Kärnten war nur durch die Vernetzung in den Spitälern möglich - und damit konnten wir einen kleinen Eindruck potenzieller Gefahren erleben, die in den technologie-gläubigen "Thinktanks" der Ministerien und der Soft- und Hardwareindustrie unter dem Codenamen "ELGA" entwickelt werden. Aus diesem Anlass lädt Georg Markus Kainz einen Arzt und profunden Kenner des Gesundheitswesen - Dr. Christian Husek, von der Initiative ELGA ein.

Datum/Zeit: Di 27. Jänner 2009, 20.00 (Einlass ab 19.00) im Raum D / quartier21

Hintergrundlektüre:

November 21, 2008

ScienceLounge: Das Gottesteilchen

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Wenn die (Natur-)wissenschaft die Antworten liefert, brauchen wir dann noch Religion? Im September diesen Jahres wurden im welt-größten Teilchenbeschleuniger, dem LHC, subatomare Teilchen kollidieren. Mit den Experimenten, die uns bis auf eine Millionstel Sekunde an den Urknall annähern können, sollen in CERN Antworten auf fundamentale Fragen der Teilchenphysik gefunden werden, die dazu beitragen, die Entwicklung der Materie und des Universums zu verstehen. Besteht die Wirklichkeit nur aus durch die (Natur-)Wissenschaft beweisbaren Phänomenen? Oder gibt es eine andere Wahrheit, eine andere Wirklichkeit, die nicht über die naturwissenschaftlichen Methoden fassbar ist? Warum kam es zum Urknall? Was war vor dem Beginn der Zeit? Eine hochkarätige internationale ExpertInnenrunde referiert das Thema.

 

Eine Veranstaltung des net culture lab in Zusammenarbeit mit science2public

Aufzeichnung auch in DKTV 

September 8, 2008

net culture lab and GIVE presents: Brunch with John Draper

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We invite hackers, users, entrepreneurs and all general intersted to a technology brunch on Monday, Sep 8, 10.30. John Draper will give a talk and presentation about his recent engagement in en2go, a media delivery platform backed by Steve Wozniak. I promise, this will be a real experience meeting this guy! John DraperJohn Draper was one of the first well known phone hackers, and the first famous "phone phreak". A blind friend of John Draper’s named Joe Engressia informed him that a toy whistle that was, at the time, packaged in boxes of Cap’n Crunch cereal could emit a tone at precisely 2600 hertz—the same frequency that was used by AT&T long lines to indicate that a trunk line was ready and available to route a new call. When the telephone system heard the whistle it stopped all long distance charges, even though the call continued until one of the parties hung up. John popularized the use of this whistle, and became known by the hacker handle "Cap’n Crunch". John became infamous, and was arrested in May, 1972 for illegal use of the telephone company’s system. Since then, he has held a variety of positions and given interviews on his experiences during the earliest days of long distance hacking. Right now, John is the CTO of En2go. En2go is a full-service media company delivering videos.

Their customers are channel owners. Anyone can have a channel. With this channel, you can send your video to anywhere in the world. Your video consumers are people with computers. Video is delivered right to your desktop in High Def, but you can also put Quartz, Flash, or even game animations on your channel. Your channel is a service we offer through our partner LimeLight. LimeLight Content Delivery network (CDN) is our main means of delivery video to more then 15 Mio viewers world wide. A special tool we give our Channel Owners will allow you to setup clips of any type, to run consecutively, or even live. You can also put overlays like text tickers, special announcements, or even ads that are less "intrusive" then normal TV.
Hosts: Franz Nahrada, netculturelab Venue: Museumsquartier Vienna, Raum D / quartier21 Date: Monday, Sep 8, 10.30 Please drop us an email or register yourself within our WIKI if you want to come, since we have limited seats. Thanks.

June 30, 2008

realtime generation - atemberaubende Effekte aus Atari, PC und Xbox

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05.-20.07.2008 Freiraum / quartier21
realtime generation - Ausstellung
Während des gesamten Festivals beantwortet die Ausstellung im MQ Freiraum dem breiten Publikum anschaulich die Frage „Was sind Demos?" und zeigt Kultur und Produktionen aller Phasen der Demoscene: Von „Oldschool" Plattformen wie C64, Amiga, Atari, Spectrum bis zu brandneuen PC und Xbox Demos mit ihren atemberaubenden Effekten und Soundtracks.

17.-20.07.2008 Raum D / quartier21
 Special Guests: TPOLM^RGBA mit Installation „Echtzeit Tunnel“ 
Bereits in der digitalen Kunstszene der 80er Jahre wurde der Animationseffekt des „Tunnels“ beschrieben. Anhand dieses Grundbeispiels zeigen Christian `caesar´ Press (TPOLM, Deutschland) und Inigo `iq´ Quilez (RGBA, Spanien) die dahinter liegende Informatik und Philosophie von Echtzeitberechnungen. Der Zuschauer wird dabei interaktiv mit einbezogen.

04.07.2007 ab 17:30  Raum D, Freiraum / quartier21 und Hof8
Eröffnungs-Special

  • Vortrag „Playstation 3 Demos“ von Michal `bonzaj´ Staniszewski (Polen), einer der bekanntesten Demoscener erzählt von Konsolen-Hacks.
  • Eröffnung der Ausstellung um 19:00
  • anschließend Open-Air Kino, frame[o]ut ab 21:30: „run demo run #1“

May 24, 2008

SUBOTRON social meeting : 8bit visuals

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Samstag 24. Mai 08, 19:00 - 22:00

SUBOTRON social meeting : 8bit visuals

FOTOS hier

lectures :

Pikilipita (London)

Creativity helped by limitation

8-bit stands for « data is sent by waves of 8 times 0 or 1 ». Computers in the 80’s used to manipulate data this way, making interactive design to be limited to a few colors and to low resolution displays. Todays machines use at least 64-bit systems, that’s why colors are now counted by millions and displayed on high resolution screens. Since creativity is often helped by limitation, some artists continue to create artworks the way is was on 8-bit systems.
Pikilipita don’t believe in high resolution. While not exactly being a « 8-bit artist », he creates video softwares for machines of a limited power and tries to get the most of them. He has chosen to work with video game systems only for live events.
Born in France, Pikilipita studied contemporary art and then moved to London in 2005. He quickly moved his visual artworks to the next level, producing and performing VJ sets in London venues under the name Pikilipita.
As one of the most original VJ on the circuit, he produces both animation footage and video software to mix them together. Pikilipita believes a laptop computer isn’t the only answer when using a machine to perform animated visual art, so he controls all his visuals from computer consoles, usually a combo of Nintendo Gamecube / Game Boy Advance cartridge. Turning his own visuals into an interactive game, he can be seen in the middle of the dancefloor controlling his cutesy animal family as they embark on a rave journey. His shows are stuctured as video games: each stage is a playlist focused on a theme or a visual art minigame.
http://www.pikilipita.com/vj

Karin Heide alias VJ mingo (Videokünstlerin, Resident VJ des Gameboy Music Clubs)

STITCH IT!
Ein textiles 8 bit Projekt zur Förderung der Kontemplation und Medienkompetenz

STITCH IT! ist ein intermediales 8 bit Entschleunigungsprojekt zur Neukontextualisierung medialer Artefakte (den gängigen Informationsmedien TV und Zeitung entnommen), die durch ihre mechanische Reproduktion oftmals vergessen lassen, dass hinter jedem Bild auch immer ein reales Ereignis steht (und sei es das der Bildmanipulation). STITCH IT! positioniert sich an der Schittstelle zwischen digitalem Lowtech-Shit und Handarbeitskurs, um in einer wolligen Welt am Sessel der Bildermacht zu sägen.
Videostills und Pressefotos werden mit der Opensource Software KnitPro auf einen 8bit Farbraum reduziert und soweit abstrahiert, dass sie sich als Stickvorlagen eignen. Karin Heide unterrichtet an der FH Joanneum Animationsdesign und Postproduction und beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Echtzeitvideobearbeitung. Seit fünf Jahren ist sie Resident VJ im Gameboymusic Club. In ihren Videoarbeiten beschäftigt sie sich fallweise mit den Grenzen zwischen digitalen und analogen Medienformaten und deren praktischer Überschreitung in der makrophysikalischen Welt. Ein Spass für jung und alt!
http://www.myspace.com/mingotv

live sounds by the mighty gameboymusicclub

May 17, 2008

ab 27.5. // make your own thing

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Do it yourself (DIY) – make your own thing: Was in England in den 50 Jahren begann, war in den 70ern ein Schlachtruf der Punkbewegung und bekam Ende der 80er mit dem Siegeszug des Desktop-Rechners eine neue Bedeutung. Auf einmal waren nicht mehr SpezialistInnen für jeden einzelnen Produktionsschritt notwendig, UserInnen hatten mit dem PC ein Werkzeug in der Hand, um ein Produkt von Anfang bis zum Ende selbst zu erstellen.


28.5. - 10.6. 3D PLOT - FAB@HOME
28.5. - 10.6. PHYSICAL COMPUTING- ARDUINO
28.5. - 3.6. HOME [LOW-POWER] MEDIA SERVER
3.6. WII CONTROLLED WHITEBOARD
4.6. - 7.6. RADICAL CHIC
30.5.-1.6. und 6.6.-8.6. WEARABLE COMPUTING

Heute hat die DIY–Bewegung das Web 2.0 Zeitalter erreicht und es vollzieht sich eine ähnliche Entwicklung in Mode, 3D–Design und auf Mikroprozessorebene. Teure und komplexe Arbeitsschritte sind nicht mehr erforderlich, leistbare Technologien – zugänglich über Open–Source–Software – ermöglichen einfaches Prototyping und schnelle Ergebnisse. 

In diesem Sinne wird im Rahmen der Ausstellung rund zwei Wochen lang an verschiedensten Projekten und Prototypen gearbeitet. Angefangen mit der Programmierung eines Microcontrollers (Arduino), dem Basteln eines Home Media Servers oder eines interaktiven Whiteboards (WII Hack), einen 3D–Plotter (Rapid Prototyping) bis hin zum Stickwerkzeug von Radical Chic werden neue Formen der Zusammenarbeit und des Austausches entwickelt. Die gemeinsam erarbeiteten Projekte sind in der Ausstellung bis 24. Juni zu sehen.

27.5. Opening
29.5. exercise: Radical Chic
3.6. Podiumsdiskussion DIY
5.6. exercise: Slum-TV, G.R.L.
24.6. Final

WORKSHOPS, 28.5. bis 10.6 von 10h bis 20h
AUSSTELLUNG, 28.5. bis 24.6. von 10h bis 20h im net.culture.space

DEMNÄCHST IM QDK


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